09.02.13

Collection: Rebecca Ruétz FW 13/14 at MBFWB


Mit den Kollektionen der Designerin Rebecca Ruétz verbindet mich so eine Art Hass-Liebe. Ihre Kollektionen haben immer sehr interessante Ansätze zu bieten und sie entwirft jede Saison viele Teile, die man nicht in jedem zweiten Laden so oder ähnlich kaufen könnte. Jedoch schafft sie es irgendwie nicht die positiven Aspekte auch ins rechte Licht zu rücken. 
Für die Präsentation der Herbst/Winter-Kollektion 2013/14 kooperierte sie zum wiederholten Male mit dem Berliner Schuhlabel Zign und erstmals mit der französischen Hutdesignerin Candice Angélini. Normalerweise sollten Kooperationen auf dem Laufsteg dafür sorgen, dass die Hauptkollektion sinnvoll ergänzt wird und eine ästhetische Unterstützung erfährt. In diesem Fall lenkten die schrillen Kopfbedeckungen jedoch durchweg ab von der eigentlichen Kollektion.
Bei den lässigen Entwürfe, die zum Teil einen 90s Vibe transportieren, gab es hier und da Proportionsprobleme. Nicht jede Frau will und muss rund um die Uhr körperbetont und sexy angezogen sein, aber manche Teile der Kollektion wirkten einfach völlig formlos. Zudem bin ich kein Fan der bodenlangen Entwürfe. Alle langen Kleider und Röcke sind schlicht zehn Zentimeter zu kurz. Entweder ganz oder gar nicht, aber diese unglückliche Länger ist leider ein No-Go, dass die gesamte Kollektion für mich negativ überschattet. Vielleicht müsste der Designerin mal jemand sagen, dass weniger mehr ist (z. B. bei der Kombination Kopfschmuck, Makeup, Modelstyling) und umgekehrt (z. B. beim Stoffverbrauch am Saum).












(pictures: Hugo Hase)

I have kind of a love-hate relationship with the collections of fashion designer Rebecca Ruétz. Her collections always have very interesting aspects to offer and she designs a lot of pieces that you couldn't buy in the next high-street store, which is good. But somehow she's just not capable of presenting it the right way.
For her runway show of the fall/winter collection 2013/14 she cooperated once again with the Berlin shoe label Zign and for the first time with French hat designer Candice Angélini. Usually cooperations on the runway are supposed to bring some kind of addition the the collection shown, but in this case the extraordinary headpieces were nothing but distracting.
Many of the easy going designs, some of which transported a 90s vibe, caused proportion problems. Not every woman wants to dress sexy and bodyconscious all day long, but some pieces of this collection just seemed utterly shapeless. Furthermore I'm not a big fan of Rebecca's floor-length designs. All the dresses and skirts just seemed to be ten centimeters missing in length. Either one does that properly or not at all, but this length was a no-go which overshadowed the whole collection in my eyes. Maybe someone needs to tell the designer that less is more, when it comes to headpieces, makeup and styling of the runway show and the other way round when it comes to the amount of material used at the hemline.

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