21.11.12

Styled by H.H.: Dominant Leather

Leder, für gewöhnlich in Schwarz, aber auch in diversen anderen Farbtönen ist nach wie vor ganz weit vorne mit dabei, was die Mode-Trends für diesen Winter angeht. Hier zwei Styling-Vorschläge, die ein Leder-Teil als Ausgeh- und Bürovariante zeigen. Beides, wie gewohnt, eher mehr als weniger, sonst wäre es kein Hugo Hase-Styling. Die Einzelteile der Looks, mit Preis und Link, findet man hier.

(pictures: Hugo Hase)

Leather, mostly black, but also in several other shades of colors continues to be one of the top fashion trends in this winter season. Here are two different ways of styling a leather it piece. One is an option for a club night, the other is suitable for a day at the office. Both were styled to my creed "more is more" as usual, otherwise it wouldn't be an Hugo Hase styling. You can find the single pieces with prices and links here.

12.11.12

Star styling: Sarah Jessica Parker in EMU Australia

Auch wenn dieser Alltagslook des Sex and the City-Stars meine Vorstellung eines gelungenen Sarah Jessica Parker-Outfits deutlich unterbietet, so muss man ihr doch zu Gute halten, dass sie sogar aus dermaßen unspektakulären Einzelteilen - vermutlich ohne Stylisten-Hilfe - noch ein passables Outfit kombiniert. Vor allem die Hingucker Sonnenbrille und Hut lassen die Fashionista durchscheinen, als die sie sich, laut eigener Aussage in diversen Interviews, selbst ja gar nicht unbedingt sieht.
Im Kontext dieses Outfits machen auch die EMU Australia-Boots Sinn, auch wenn ich diese stilmäßig sonst eher nach Berlin einordnen würde, als in New York.



Even if this everyday look of the Sex and the city star isn't living up to my expectations of a true Sarah Jessica Parker outfit, I'm impressed that she's able to mix those bland pieces into an acceptable look - most probably without the help of a stylist. Especially the shades and the oversized hat are eye-catchers that give this look a hint of fashionista, which is what SJP doesn't see herself being, as she told many many times in various interviews.
In the context of this outfit even the EMU Australia boots make sense, even if I would associate them much rather with Berlin style than New York style.

Products: Fragrance presents for x-mas


Sie geht wieder los, die Zeit in der man sich verstärkt mit der Suche nach vernünftigen Weihnachtsgeschenken beschäftigt. Ich finde, dass ein Parfum in der Regel gutes Geschenk - oder zumindest ein gutes zusätzliches Geschenk - darstellt. Deswegen gibt es hier meine Lieblings-Neuheiten und -sondereditionen.
Über Titan von Porsche Design Sport hatte ich kürzlich bereits berichtet, der Post dazu findet sich hier.
Calvin Klein ist eines der Labels, das einige der erfolgreichsten Klassiker der Parfum-Landschaft auf den Markt gebracht hat. In die erlesene Liste, die z. B. aus Obsession, Escape oder CK one besteht, soll sich nun Encounter einreihen. Der sinnliche, holzbetonte Duft, für den Alexander Skarsgard als Testimonial ausgewählt wurde, besticht schon durch seinen dynamischen Flakon. Der Duft mit Kopfnoten aus Mandarine, Kardamom und Rum, einer Herznote, die durch Pfeffer, ägyptischem Jasmin, Patschuli und Cognac gebildet wird und der Basisnoten aus Adlerholz, Atlas-Zedernholz und Moschus enthält, sollte Fans des Labels nicht enttäuschen.
Alien von Thierry Mugler habe ich in der Vergangenheit bereits mehrfach massiv beworben, da es sich um einen meiner Lieblingsdüfte für Frauen handelt. Zum Ende dieses Jahres feiert das Unternehmen den 20. Geburtstag von Angel mit einer limitierten Edition der Düfte Angel und Alien, die mit einem Leder-Schmuckarmband ausgestattet wurden, die inspiriert sind vom jeweiligen Flakon.
Seit Ende der 1970er existiert Azzaro's Herrenduft Azzaro Pour Homme. Seit 2009 verkörpert Enrique Iglesias den Duft als temperamentvoller Gentlemen. Die neue Edition Azzaro Pour Homme Night Time trägt die unverkennbare Signatur des Originals durch den Fougère-Akkord, Anis, Lavendel und Vetiver. Durch das Hinzufügen von Bitterorange, Rhabarber, schwarzem Pfeffer und Muskat entstand eine interessante neue Interpretation des Originals.





(pictures: Hugo Hase)

Wem ein Parfum zu unpersönlich ist, sollte sich trotzdem nicht sofort von der Idee eines zu verschenken verabschieden. Auf der Website myparfum.de kann man sich ganz einfach einen persönlichen, unverkennbaren Duft zusammenstellen. Es besteht auch die Möglichkeit Gutscheine dafür zu verschenken.
Der Vorgang der Herstellung funktioniert wie folgt: Man wählt zunächst eine olfaktorische Grundrichtung aus (sportlich, elegant, extravagant, etc.) und kann anschließend aus einer Liste sechs Inhaltsstoffe festlegen. Ich habe es ausprobiert und mich beim Erstellen von Hugo Hase No. 1 relativ an den Inhaltsstoffen von Titan orientiert. Ich bin vom Ergebnis ein wenig überrascht, aber sehr zufrieden damit. Dass man die Intensität der sechs Inhaltsstoffe nicht festlegen kann, finde ich nicht unbedingt gut, aber da muss und kann man sich wohl auf die Erfahrung der Macher verlassen, dass das Mischverhältnis letztendlich stimmt. Was mich viel mehr irritiert hat oder mich als Verbraucher, der sich mit dem Thema Parfum oft auseinandersetzt, enttäuscht hat, ist die eingeschränkte Auswahl an Flakons. Natürlich kann man keine 1.000 Möglichkeiten anbieten, aber die drei Grundformen und vier Dessins, die zum Testzeitpunkt wählbar waren, finde ich alle trutschig und uncool. Aber vielleicht werden die Möglichkeiten ja bald überarbeitet.

05.11.12

Nicolas Ghesquiere leaving Balenciaga

Es ist wohl die sensationellste Überraschung, die die Modewelt am heutigen Montag zu bieten hat - Nicolas Ghesquiere beendet seine Tätigkeit als Designchef des Pariser Traditionshauses Balenciaga noch zum Ende diesen Monats.
Der Designer ist seit 1997 für die Kollektionen des Labels verantwortlich, das bereits im August 1937 vom visionären Künstler Cristóbal Balenciaga gegründet wurde. Spontan fällt einem wohl niemand ein, der seinen Platz in diesem, seit eh und je, avantgardistischen Modehaus einnehmen könnte.
Die Entwürfe von Ghesquiere zeichnen sich durch außergewöhnlichste Materialien, harte Silhouetten und einzigartiges Styling aus. Die Balenciaga-Frau inszeniert er fast in jeder Saison als Kriegerin oder Wesen von einem anderen Stern, allerdings Halbjahr um Halbjahr auf völlig neuartige Weise.
Beispiele seiner Arbeiten der letzten sechs Jahre:









(pictures: style.com)

It's the most sensational surprise the fashion world has to offer on this dull Monday - french designer Nicolas Ghesquiere announced his leaving of the Parisian fashion house Balenciaga at the end of this month.
He was head of design of the label, which was already founded in August 1937 by visionary vanguard designer Cristóbal Balenciaga, since 1997. One couldn't possibly think of any other fashion designer right now, who would be able to continue his outstanding work at Balenciaga.
The designs or Ghesquiere are always created by using most exquisite and extraordinary material, tough silhouettes and one-of-a-kind styling. He sees the Balenciaga woman as a kind of warrior or alien, but is able to transport this in a completely new way every single season.

New in: Sunglasses from Maui Jim and Spitfire


Auch wenn es manch trister Tag zur Zeit irgendwie vergessen lässt, so gibt es doch auch im Herbst und Winter mehr als ausreichend sonnige Tage, die das Tragen einer Sonnenbrille gestatten, ohne damit wie ein gestrandeter Hollywood-Star zu wirken. Für diese besagten Tage, habe ich zwei neue tolle Zugänge in meinem Sonnenbrillen-Fundus zu verzeichnen.
Erster war ein Sale-Schnäppchen aus dem Hause Spitfire, abgestaubt auf Asos. Irgendwie haben es runde Sonnenbrillen - vor allem in massiver Fassung, nicht die 70er-Style-Metallrahmen - immer noch nicht geschafft so richtig im Mainstream anzukommen. Solange das so ist, promote ich sie gerne weiterhin massiv. Schließlich ist diese Form fabelhaft und wurde auch weiterhin von Designern, beispielsweise auf den Laufstegen in London, vielfach gezeigt. Die Spitfire-Brille hat stark abdunkelnde Gläser, auch wenn sie auf den Bildern eher hell wirken.
Das genaue Gegenteil davon ist bei der Lani von Maui Jim der Fall. Das Modell aus der Maui Gradient-Serie ist mit Gläsern ausgestattet, die einen Farbverlauf aufweisen. Bei diesem Modell sind sie außerdem sehr hell, so dass einem das Gegenüber durchaus in die Augen schauen kann.
Das Label Maui Jim war mir bis vor Kurzem unbekannt, obwohl es einer der weltweit am schnellstens wachsenden Hersteller von Sonnenschutz für die Augen ist.
Das Unternehmen wurde Anfang der 1980er auf Hawaii gegründet, als Ein-Mann-Unternehmen. Seit 2004 ist es auf dem deutschen Markt aktiv. Die Sonnenbrillen haben auch hierzulande schon prominente Anhänger, beispielsweise Racingmeister im Windsurfen, Vincent Langer oder aber auch Sabine Lisicki, eine unserer großen Tennishoffnungen.




Even if the mostly dull days now make it seem unlikely there are quite a lot of sunny days in fall and winter that enable you to wear sunnies without looking like you're some sort of stranded Hollywood star. For such days I got two new great additions to my pool of sunglasses.
The first one was  a real bargain from Spitfire, found on Asos. Somehow round shades - especially the ones with massive frames, not the thin metal framed 70s kinds of shades - haven't made it into mainstream yet. As long as that's the case I'm gonna promote them as good as I possibly can. After all this shape is fabulous in my opinion and lots of designers kept showing them on the runways of the spring/summer 2013 shows. Those Spitfire shades feature very dark lenses, although they look rather light and see-through in the pictures.
The complete opposite is true for the Lani from Maui Jim. It is part of their Maui Gradient series which offers shades with spectacle lenses that feature a color gradient. The lenses of this particular model are extremely light colored, which enables your counterpart to look you in the eye.
I had never heard of the label Maui Jim until recently, despite it being on of the fastest growing producers of sunglasses all around the world.
The company was founded in the early 1980s on Hawaii as a sole trader business. Since 2004 it's selling in Germany as well. Their sunglasses have some celebrity fans here too, like windsurfer Vincent Langer or one of our tennis starlets Sabine Lisicki.


(pictures: Hugo Hase)

Store check: Kalinka.Vintage



Vintage Vintage, seit einigen Jahren dreht sich doch irgendwie alles um Vintage. Kaum ein Modeeditorial, das nicht ohne ein paar Vintage-Teile auskommt und vor allem durch Street Style-Blogger und -Seiten in Magazinen in den Mittelpunkt gerückt, bestimmt Vergangenes den Stil des Jetzt. 
Ich selbst bin kein allzu großer Vintage-Fan, was hauptsächlich daran liegt, dass ich selten Glück habe, bei der Suche nach tollen Schätzen in den hiesigen Second Hand-Läden. Auch als ich mich vor kurzem in London danach umsah, gestaltete es sich eher erfolglos. Meist finde ich schon den miefigen Geruch schwierig bis sehr schwierig, der so eine Shopping-Mission begleitet. Aber es ist Besserung in Sicht! Eine garantiert mieffreie Einkaufsatmosphäre erwartet einen im neuen Berliner Online-Vintage-Laden Kalinka.Vintage.
Die Berliner Bloggerin Anna Eimerl von Kalinka Kalinka, zu deren Blog auch von mir - mehr oder weniger regelmäßig - Posts über junge Designer beigesteuert werden, hat sich dazu entschlossen ab sofort erlesene Fundstücke der 70er bis 90s online zu vertreiben. Die Preise der Hemden, Blusen, Shorts, Röcke, Jacken und Mäntel bewegen sich um die 30 Euro. Reinschauen dürfte sich für Vintage-Fans, oder solche die es noch werden wollen, garantiert lohnen.


Vintage vintage, vintage - for some years now one could get the impression that it's all about vintage fashion. Rarely one fashion editorial that comes together without at least some vintage pieces and especially pushed by street style bloggers and street style pages in various magazines, fashion from the past influences todays' look.
I myself am not the biggest vintage fan. One of the reasons for that is, that I'm really bad when it comes to finding great treasures in the local second hand shops. The same was true for my search in London a few weeks ago. There's always that fuggy atmosphere when shopping in those stores that's just one big deal breaker for me. But as of today there is a new vintage store online that might turn around all of that - at least it grants a fug free shopping experience - Kalinka.Vintage.
The Berlin based fashion blogger Anna Eimerl from Kalinka Kalinka - for whose blog I write posts about up and coming designers from time to time - decided to offer some great finds from the 70s to 90s online. The prices for the shirts, blouses, shorts, skirts, jackets and coats range from 20 to 45 Euros. All you vintage fans  out there check it out. 


(pictures: Florian Wenningkamp)