02.09.11

Collections: Malaika Raiss SS 2012 at Mercedes-Benz Fashion Week Berlin


Malaika Raiss war eine der neuen Teilnehmerinnen bei der Berliner Fashion Week. Auch sie hatte sich dafür entschieden ihre Kollektion, die den schönen Titel Exit Eden trägt, mit stillstehenden Models (die sehr cooles Makeup und passende Wetlook-Frisuren verpasst bekommen hatten) im neuen Studio zu präsentieren.
Die Entwürfe wurden begleitet von traumhaften Schmuckstücken von Sabrina Dehoff und Schuhen aus dem Hause Scholl. Die Looks bestachen durch ihren Minimalismus, der dank Detailverliebtheit nie Langeweile aufkommen ließ. Materialien in höchster Qualität - mit teils spannenden Oberflächen-Texturen - und eine dezente Farbpalette bildeten das Grundgerüst der Kollektion. Inspirationen holte sich die Designerin aus tropischen Gärten und Oasen, sie kombinierte verträumte Sanftheit mit der Coolness und der Außergewöhnlichkeit von einzigartigen Figuren im legendärsten New Yorker Club vergangener Tage - dem Studio 54.
Das Ergebnis ist eine sehr tragbare Entwurfsgesamtheit, die von viel Sexyness gezeichnet ist, durch tiefe Ausschnitte, sehr hoch angesetzte Säume, Beinfreiheit gewährende Shorts und den Trendfaktor Transparenz.
Die ein oder andere Naht hätte zwar etwas glatter und besser gearbeitet ausfallen können und man sollte sich doch bitte mal von dem Gedanken verabschieden, dass "Edginess" leicht durch offene, unverarbeitete Schnittkanten erreicht werden kann, denn das sieht oft einfach nur schlampig aus und belastet so eine, ansonsten fabelhaft gelungene, Kollektion.











Malaika Raiss was one of the new participants at Berlin Fashion Week. She also decided to show her collection, carrying the beautiful titel Exit Eden, with immobile models (who got a really cool hair/makeup-styling) in the new studio.
The designs were accompanied by gorgeous jewellery from Sabrina Dehoff and shoes of the label Scholl. The looks impressed with their minimalism, which was far from being boring thanks to a lot of details. Material in high quality - partly with really interesting textures - and a very muted color palette were the foundation of the collection. Inspiration came from tropical gardens and oases and the designer combined that with a dreamy tenderness and joined all that with the coolness and the extravagance from one-of-a-kind party people of New York's most legendary club of decades ago - Studio 54.
The result were a lot of superwearable outfits, which are very sexy, thanks to deep necklines, their shortness or their sheerness.
There were some seams that could have been sewn more smoothly and some people should lose the thought that "edginess" is most easily achieved by unfinished hems and things like that, because this mostly looks just sloppy and damaged the picture of a fabulously done collection a little bit. 

(pictures: Alice for Hugo Hase)

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